Achtung

Die nachfolgenden Informationen beziehen sich auf das Studienmodell nach dem LABG 2002. Die Bewerbung für das erste Fachsemester M. Ed. gemäß LABG 2002 ist letztmalig zum SoSe 2014 möglich. Beachten Sie bitte auch die Auslaufregelungen . Das Zugangsverfahren für den Master of Education ab dem WS 2014/15 für Bachelor-Absolvent/innen nach dem LABG 2009 befindet sich derzeit in Planung und wird rechtzeitig vor Studienbeginn des M.Ed. bekanntgegeben.

Allgemeine Zugangsvoraussetzung zum Master of Education

Der Zugang zum Master of Education an der Universität Bielefeld setzt die Teilnahme am obligatorischen Beratungsverfahren und einen ersten Hochschulabschluss in einem geeigneten Studiengang voraus. Geeignet in diesem Sinne sind

  • AbsolventInnen des Bachelor-Studiums an der Universität Bielefeld mit einer für das angestrebte Lehramt zugelassenen Fächerkombination und einschlägigem Profilstudium. Bei nicht einschlägigem Profil sind u.U. Angleichungsstudien nach Aufnahme des Masterstudiums möglich.
  • AbsolventInnen eines mindestens sechs-semestrigen Studiums, das entweder wesentliche Teile zweier Unterrichtsfächer oder Erziehungswissenschaften und wesentliche Teile eines Unterrichtsfaches umfasst (Weitere Informationen s. unter Zugang für Externe)

Das Beratungsverfahren als Zugangsvoraussetzung

Das Beratungsverfahren wird gemeinsam von der Universität Bielefeld und dem Landesprüfungsamt für Erste Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen - Geschäftsstelle Bielefeld - durchgeführt. In der Regel läuft das Verfahren ausschließlich schriftlich ab. Eine mündliche Beratung erfolgt nur, wenn von Seiten der Beratungsstelle oder von Ihrer Seite besonderer Klärungsbedarf besteht.

Im Zuge des Beratungsverfahrens wird ein Protokoll erstellt. Dieses Protokoll ist Voraussetzung für die Ein- bzw. Umschreibung zum Master of Education in Bielefeld. Für Studierende, die in Bielefeld ein einschlägiges Bachelorstudium absolviert haben, ist das Verfahren weitgehend standardisiert und erfordert in der Regel keine persönliche Beratung. AbsolventInnen anderer Studiengänge werden individuell beraten (s. Zugang für Externe).

Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen

Das Lehramtsstudium setzt gemäß § 44 LPO grundsätzlich Kenntnisse in zwei Fremdsprachen voraus, die in der Regel durch den Erwerb der Allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung nachgewiesen werden. Studierenden mit nicht deutscher Erstsprache werden die entsprechend nachgewiesenen deutschen Sprachkenntnisse als die einer Fremdsprache anerkannt. Ferner sind für bestimmte Studienfächer weitere Fremdsprachenkenntnisse gemäß Fächerspezifischen Bestimmungen vorgeschrieben. Die Nachweise über die Fremdsprachenkenntnisse müssen beim Abschluss des Masterstudiums erfolgen und sind Voraussetzung für die Ausstellung des Zeugnisses der Ersten Staatsprüfung.

Angleichungsstudien

In Abhängigkeit von den Vorleistungen, die Sie aus Ihrem Studienabschluss mitbringen, und abhängig davon, welches Lehramt (ggf. welchen Studienschwerpunkt) Sie anstreben, sind unter Umständen zusätzliche Studienleistungen ("Angleichungsstudien") nötig, was im Beratungsverfahren überprüft wird. Angleichungsstudien sind übrigens nicht die Regel: Wer in Bielefeld ein Bachelorstudium mit schulrelevanten Profilen und den für das angestrebte Lehramt verbundenen Vorgaben und Empfehlungen absolviert hat, bekommt in aller Regel den Zugang, ohne Angleichungsstudien machen zu müssen.

Angleichungsstudien werden vor allem dann notwendig, wenn Profil- oder Schulformwechsel vorgenommen werden oder wenn AbsolventInnen anderer Studiengänge bzw. anderer Universitäten in den Master aufgenommen werden wollen. Wenn die Angleichungsstudien nicht mehr als ein Viertel des Regelvolumens des beabsichtigten Masterstudiums ausmachen, können sie während des Masterstudiums erfüllt werden. Wenn die Angleichungsstudien diesen Umfang überschreiten, müssen sie (ggf. anteilig) vor Aufnahme des Masterstudiums erfüllt werden. Sie erhalten in diesem Fall einen "Zwischenbescheid" mit einer genauen Auflistung der noch zu erbringenden Angleichungsstudien.

1. Beratungsverfahren » 2. BA-Zeugnis » 3. Einschreibung in den M.Ed.

Für AbsolventInnen des Bielefelder Bachelorstudiums gilt: Um einen reibungslosen Übergang in den Master zu gewährleisten, kann und soll das Beratungsverfahren vor der Beantragung des BA-Zeugnisses stattfinden.

Zunächst müssen Sie als AbsolventIn eines Bachelor-Studiums an der Universität Bielefeld auf einem Formular nur angeben, welche Fächerkombination mit welchen Profilen (und ggf. Studienschwerpunkten) Sie mit dem laufenden Semester abschließen werden ("Selbstauskunft") und welchen Schulformschwerpunkt Sie im M.Ed. anstreben.

In den wenigen Fällen, in denen die Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllt werden und deshalb noch im Bachelor zusätzliche Leistungen erbracht werden müssen, wird dies frühzeitig festgestellt, so dass die Betroffenen nicht durch voreilige Beantragung des Zeugnisses Nachteile in Kauf nehmen müssen: Wer das Zeugnis ausgehändigt bekommt, wird mit dem Ablauf des Semesters aus dem Bachelor exmatrikuliert, kann aber in ungünstigen Fällen auch nicht in den Master aufgenommen werden.

Für die Einschreibung in den M.Ed. müssen Sie schließlich das Beratungsprotokoll im Studierendensekretariat vorlegen. Das Zeugnis können Sie u.U. nachreichen.

Achtung: Das Beratungsverfahren ersetzt nicht die Bewerbung und das Zulassungsverfahren für NC-Fächer!

Ablauf und Termine

Das Beratungsverfahren beginnt für einen Übergang zum Sommersemester jeweils am 01.02., beim Übergang zum Wintersemester am 01.07. eines Jahres. Von diesem Zeitpunkt an können Sie im Internet ein Anmeldeformular für das Beratungsverfahren ausfüllen (Link s.u.). Sie machen dabei Angaben zu Ihrem bisherigen Studium und zum angestrebten Lehramt. Das Anmeldeformular drucken Sie aus und schicken es (mit den darin angeforderten Bescheinigungen) per Post an die Beratungsstelle bzw. werfen es selbst in die dafür vorgesehenen Postfächer. Wenn Sie das Anmeldeformular jeweils bis zum 31.03. bzw. 31.8. einreichen, ist ein reibungsloser Übergang in den Master of Education zum Folgesemester gesichert. Einzelne erforderliche Nachweise können u.U. auch noch nachgereicht werden. Die Bearbeitungsfrist für Ihren Antrag kann bis zu 4 Wochen betragen.

Achtung: Bei Einreichung von Unterlagen nach den genannten Fristen besteht kein Anspruch auf rechtzeitige Erstellung des Beratungsprotokolls!

Sie sollten sich aber unabhängig vom Beratungsverfahren in jedem Fall beim Studierendensekretariat rückmelden. Der Wechsel in den Master erfolgt dann nicht als Einschreibung, sondern als Umschreibung. Diese Umschreibung sollte im eigenen Interesse möglichst frühzeitig, d.h. nach Erhalt des Beratungsprotokolls und des Zeugnisses erfolgen.

Unabhängig vom Beratungsverfahren und von der Abgabe dieses Formulars müssen Sie sich für zulassungsbeschränkte bzw. bewerbungspflichtige Fächer rechtzeitig beim Studierendensekretariat bewerben.

Die Sonderfälle - Wechsel von Schulform, Profil, Studiengang oder Hochschule

Im Rahmen des Beratungsverfahrens werden auch die Möglichkeiten einer Aufnahme von InteressentInnen geprüft, die über keinen lehramtsspezifischen Bachelorabaschluss der Universität Bielefeld verfügen. Eine Aufnahme ist dann möglich, wenn u.U. notwendige Angleichungsstudien 15 LP im einjährigen und 30 LP im zweijährigen Master nicht überschreiten. Übersteigt das Volumen diese Grenzen, muss im Rahmen des Bachelor-Studiums nachstudiert werden.

Wenn Sie zwar ein Bachelorstudium mit einer lehramtsfähigen Kombination in Bielefeld absolviert, aber kein einschlägiges Profil studiert haben, füllen Sie das Anmeldeformular ganz normal aus und legen Sie die Unterlagen bei, über die Sie schon verfügen.

Wenn Sie über einen anderen Hochschulabschluss verfügen, lesen Sie bitte die Hinweise zum Zugang für AbsolventInnen ohne lehramtsspezifischen Bachelorabschluss der Universität Bielefeld.

Achtung: Das Beratungsverfahren ersetzt weder die Bewerbung und die Zulassung für NC-Fächer, noch die Teilnahme an einem Eignungstest als Zugangsvoraussetzung für das Studium der Anglistik (als 2. Unterrichtsfach)

Für BA-AbsolventInnen der Universität Bielefeld gilt:

Einschränkung: die Bewerbung für zulassungsbeschränkte Fächer muss unabhängig und rechtzeitig beim Studierendensekretariat erfolgen.

Das Beratungsverfahren auf einen Blick:
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