Aktuelle Promotionsprojekte

Hier finden Sie aktuelle einschlägige Promotionsprojekte, die sich mit Schule, Unterricht und/oder Lehrerprofessionalisierung beschäftigen bzw. hierfür von besonderer Relevanz sind.
Dies soll den interdisziplinären Austausch sowie die disziplin- und fakultätsübergreifende Vernetzung befördern und damit Forschungskooperationen und bereichsübergreifende Forschungsprojekte initiieren. Die Kontaktaufnahme zu den einzelnen Nachwuchswissenschaftler/inne/n ist daher ausdrücklich erwünscht (siehe auch http://www.bised.uni-bielefeld.de/graduiertenangebot).

Entwicklung und Erprobung eines medienintegrativen Deutschunterrichtes in der Orientierungsstufe (Bückmann) »

Fragestellung:

Ist ein konzeptionell medienintegrativ angelegter Deutschunterricht förderlich für Schüler der Erprobungsstufe?

Ziel ist es herauszufinden, ob ein Deutschunterricht, der nach medienintegrativen Prinzipien ausgerichtet ist, die Medienkompetenz der Schüler besser fördert als ein Unterricht, der traditionell eher buchorientiert gestaltet ist. Medienkompetenz wird hier als eine Basiskompetenz des Deutschunterrichts verstanden, die mehrere elementare Grundfähigkeiten beinhaltet.

Theorie:

Nach unterschiedlichen Erhebungen und teils internationalen Vergleichsstudien wie z.B. PISA, TIMSS und anderen Vergleichsstudien befindet sich das deutsche Schulsystem in einem Wandel. Es wird darüber diskutiert, welche Fähigkeiten Heranwachsende zur Bewältigung ihres Alltags benötigen.

Diese Veränderungen gibt es im Fach Unterrichtsfach Deutsch ebenfalls. Eine wichtige Veränderung der letzten Jahrzehnte ist der Umgang mit Medien. Kaum ein anderer Bereich hat so viel Einfluss auf das Leben der Menschen. Gerade die Entwicklung der Neuen Medien der letzten 10 bis 20 Jahre hat diese Tendenz noch einmal verstärkt. Der Deutschunterricht ist der Entwicklung in dieser Zeit nur sehr schwerfällig begegnet. Hier stand und steht bisher nur ein einziges Medium im Vordergrund: Nämlich der gedruckte Text. Dies bedingt, wenn man die Fülle der Medien betrachtet, die es im Moment gibt, eine sehr eingeschränkte Sichtweise. Man muss deshalb die Frage stellen, ob ein solcher Deutschunterricht noch den gesellschaftlichen Realitäten entspricht, auf die er Kinder und Jugendliche vorbereiten soll. Der gedruckte Text ist gesellschaftlich gesehen nicht mehr das alleinbestimmende Medium. In vielen Bereichen wurde er durch visuelle und multimediale Medium in seiner Rolle als Leitmedium abgelöst. Manchmal ist der gedruckte Text Teil eines Medienverbundes, welcher viele verschiedene mediale Ausprägungen beinhaltet.

Eine Chance hierzu besteht nicht in der völligen Abkehr vom Buch im Deutschunterricht, sondern einer sinnvollen Kombination verschiedener Medien.

Das Konzept des medienintegrativen Deutschunterrichts klingt somit sehr vielversprechend. Es soll helfen, bestimmte Kompetenzen im Umgang mit unterschiedlichen Medien im Alltag fördern.

 

Forschungsmethodik:

Innerhalb des Forschungszeitraums von einem Jahr soll eine 5. Klasse eines Gymnasiums in der Orientierungsstufe medienintegrativ unterrichtet werden. Dazu sollen die dazu möglichen Mittel des Lehrplans ausgenutzt werden. Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen dann an verschiedenen Stellen Daten gesammelt werden, die dann die Medienkompetenz der Schüler dokumentieren. Da Medienkompetenz aus einem Bündel von Einzelkompetenzen besteht, müssen hier ebenfalls eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden verwendet werden. Eine parallele Lerngruppe soll als Kontrollgruppe dienen. Am Ende soll eine ausführliche Diskussion der Ergebnisse erfolgen. Im Vergleich zu der Referenzgruppe sollen signifikante Unterschiede in Bezug auf den Medienkompetenzzuwachs erörtert werden.

Doktorand/-in:

Volker Bückmann
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Germanistik/Literaturdidaktik

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Medienintegration
Deutschunterricht, Medienkompetenz, erweiterter Textbegriff

Erstbetreuer/-in:

Prof. Dr. Petra Josting

Wortschatzarbeit im Englischunterricht der Grundschule mit Hilfe eines multimedialen Wörterbuchs. Eine Vergleichsstudie zur Wirksamkeit zweier Unterrichtsverfahren. (Freudenau) »

Das vorrangige Ziel des Dissertationsvorhabens besteht darin, zu untersuchen, ob ein ausgewähltes multimediales Wörterbuch (Brockhaus - mit integriertem Wörterbuch „Wahrig“/Bertelsmann), das im Rahmen eines auf Lernerautonomie angelegten Englischunterrichts eingesetzt wird, lernförderlich, hinsichtlich der Wortschatzarbeit (Einführung, Aufbau und Behalten von Vokabelwissen), wirkt.

Die vergleichende Studie wird in zwei Grundschulklassen (3./4. Schuljahr) im 2. Schulhalbjahr des Schuljahres 2011/12 und im 1. Halbjahr 2011/12 an der Grundschule Hillegossen in Bielefeld durchgeführt. Verglichen wird ein schülerorientierter Unterricht mit Hilfe des multimedialen Wörterbuchs mit einem ebenso schülerorientierten Unterricht ohne das Zusatzangebot Online-Wörterbuch. Im Wechsel werden Unterrichtseinheiten in der Untersuchungsgruppe A und B mit und ohne Einsatz des Wörterbuchs durchgeführt. Im Wesentlichen werden in den beiden Lerngruppen Wortschatzerweiterung und Behaltensfähigkeit der Schülerinnen und Schüler untersucht. Des Weiteren wird untersucht, ob Unterschiede zwischen Schülern unterschiedlicher Leistungsniveaus (hoch, mittel, niedrig) erkennbar sind.

Die Studie wird nach den Prinzipien des „Action Research“ (Handlungsforschung, Aktionsforschung, Praxisforschung) durchgeführt, bei der die Lehrkraft eine aktiv-forschende Rolle während der Unterrichtstätigkeit einnimmt.

Doktorand/-in

Tanja Freudenau
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Anglistik

Schlagworte:

Fachdidaktik Englisch, Autonomes Lernen / Differenzierungen und individuelle Förderung, Informations- und Kommunikationstechnologie: Onlinewörterbuch

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Paul Lennon

Bearbeitungsstrategien des Zuständigkeitsdilemmas von Schulassistenzen im inklusiven Unterricht (Lübeck) »

Mein Promotionsprojekt widmet sich den Strukturproblemen des Einsatzes von Schulassistenzen im inklusiven Unterricht der Sekundarstufe. Grundsätzlich sind Schulassistentinnen und -assistenten qua Arbeitsvertrag ausschließlich für das ihnen zugewiesene Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf zuständig. Diese exklusive Zuständigkeit erscheint unter pädagogischen Gesichtspunkten jedoch äußerst fragwürdig – verschiedene internationale Studien haben bereits belegt, dass die „Dauerbeschattung“ des jeweiligen Schülers / der jeweiligen Schülerin eher kontraproduktiv wirkt und diese offensichtliche Besonderung des Kindes sogar exkludierendes Potential hat. Dennoch sind Schulassistentinnen und -assistenten an ihre Arbeitsverträge gebunden und haben in der Regel auch nicht die Qualifikation, über ihren rechtlich festgelegten Aufgabenbereich hinauszugehen.

In meiner Dissertation möchte ich empirisch überprüfen, ob und wie dieses „Zuständigkeits-Dilemma“ in der Praxis wahrgenommen und bearbeitet wird. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, ob es wiederkehrende Formen der Bearbeitung gibt, welche Kontextfaktoren auf die Bearbeitungsform Einfluss nehmen und wie die Beteiligten die von ihnen gewählte Form legitimieren. Dabei möchte ich mich nicht nur auf die Perspektive der Schulassistenzen beschränken, sondern auch die Wahrnehmung der Lehrkräfte in die Studie mit einbeziehen. Dementsprechend führe ich Leitfadenterviews mit Schulassistenzen und Lehrkräften, die gemeinsam in einer inklusiven / integrativen Klasse arbeiten. Ausgewertet werden die Transkripte mit einem Mixed-Methods-Ansatz, der ein codierendes Verfahren im Stil der Grounded Theory-Methodologie mit sozialwissenschaftlicher Hermeneutik kombiniert.

Doktorand/-in

Anika Lübeck
Fakultät für Erziehungswissenschaft, Wissenschaftliche Einrichtung Oberstufen-Kolleg Bielefeld

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Schulassistenzen
Inklusion, Grounded Theory, Schulassistenzen

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Martin Heinrich

Die Sinne im Text. Literarische Sinneswahrnehmung im didaktischen Diskurs (Preis) »

Das Promotionsprojekt untersucht die poetische Modellierung von Sinneswahrnehmungen in Texten der Moderne und entwickelt auf dieser Grundlage ein didaktisches Konzept zur literarisch fundierten Wahrnehmungsbildung im Deutschunterricht. Im Zentrum stehen Texte seit der Romantik, die der sinnlichen Gestaltungsebene kategoriale Bedeutung zuweisen, sprich: Wahrnehmung nachahmen, erfinden, verfremden, reflektieren und diskutieren. Die im ersten Teil der Arbeit induktiv aus diversen Poetiken, Rhetoriken u.a. gewonnenen Erkenntnisse bilden den Rahmen einer Didaktik der Sinne im Text. Diese konzentriert sich, ihrer literarästhetischen Ausrichtung entsprechend, auf die Bereiche Wahrnehmungs- und Vorstellungsbildung. Von besonderem Interesse ist die Frage, inwieweit der unterrichtliche Umgang mit literarisch gestalteter Sinneswahrnehmung einen Beitrag zur Differenzierung der außerliterarischen Wahrnehmung leistet. Der empirische Teil der Studie widmet sich anhand eines Mixed Method-Designs (Fragebögen, Online-Tagebücher) dem Konvergenzfeld von Lese- und Alltagserleben, wobei ein explorativer Fokus gesetzt wird. – Eine systematische Abhandlung zur Wahrnehmungsbildung am literarischen Text stellt bisher ein Desiderat in der Fachdidaktik dar. Dies gilt, mehr noch, angesichts einer im Wandel begriffenen Deutschdidaktik, die sich heute zunächst als Medienkulturdidaktik verstehen muss.

Doktorand/-in

Matthias Preis
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Germanistik

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Wahrnehmungsbildung
Fachdidaktik, Ästhetische Bildung, Literatur

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Petra Josting

Neue Autorität in der Schule – Professionelle Handlungsfähigkeit von Lehrerinnen und Lehrern durch nachhaltige Fortbildung im Umgang mit herausfordernden Situationen mit Schülerinnen und Schülern in (inklusiven) Schulkontexten. (Schiermeyer-Reichl) »

Relevanz des Forschungsvorhabens:
Im Rahmen inklusiver Schulentwicklung bedarf es der (Neu-) Benennung von Professionalisierungsgrundlagen im LehrerInnenberuf. Die Befunde der Professionsforschung müssen reflektiert bzw. mit Nachdruck behauptet werden (vgl. Combe&Helsper 1996, Combe&Kolbe 2008, Baumert&Kunter 2006, Helsper&Hummerich 2014, u.a.). Die hier vorgesellte Forschung macht es sich zum Ziel zu überprüfen, ob LehrerInnen sich, subjektiv wahrgenommen, professionell handlungsfähig in herausfordernden Situationen im Umgang mit SchülerInnen fühlen, nachdem sie eine nachhaltige Fortbildung im Konzept der Neuen Autorität erhielten.

Das Erkenntnisinteresse
dieser Arbeit liegt in der Überprüfung, ob nachhaltige Weiter- / Fortbildungen (Lipowski 2010) des Konzepts der Neuen Autorität (Omer div. Jg.) Lehrerinnen und Lehrer ein professionelles Handeln (Combe&Helsper 1996) insbesondere in herausfordernden Situationen (Förster 2010, v. Schlippe (div.Jg.), Palmowski (div. Jg.) u.a.) im Umgang mit Schülerinnen und Schülern ermöglicht.  
In dem Ansatz der Neuen Autorität werden Theoriestränge von wertschätzenden, beharrlichen, gewaltfreien Haltungen in der Schule (Rogers (div. Jg.), Prengel (2006), Bowlby (2010)) verbunden mit selbstreflektorischen Perspektiven (Störmer 2013) konkretisiert.

Folglich wären ggf. anerkennende, rehistorisierende, selbstreflektorische Aspekte in der LehrerInnen Aus- und Weiterbildung verstärkt aufzugreifen.

Theoretische Grundlagen:
Neben einem konstruktivistisch-systemischen Verständnis von „herausfordernden Situationen“ bilden pädagogische Haltungen in Sinne Rogers, Prengels und bindungstheoretischer Perspektiven die theoretische Basis, aus der die Kategorien bzgl. herausfordernder Situationen und Handlungsfähigkeit abgeleitet werden.

Anlage der Studie:
Interviewerhebung 1: Was sind für Sie besonders herausfordernde Situationen in der Schule?
Ziel: Feld für zweite Interviewerhebung begründen

Interviewerhebung 2: TN ergeben sich aus Interview 1: Anker- Extrembeispiele bzgl. herausfordernder Situationen;
Bedingung: Fortbildung nachhaltig
Fragestellung: Fühlen Sie sich, subjektiv wahrgenommen, (professionell) handlungsfähig im Umgang mit herausfordernden Situationen mit SchülerInnen nach der Teilnahme an einer nachhaltigen Fortbildung zur Neuen Autorität?
Auswertung: Qualitative Inhaltsanalyse (Kuckartz).

Doktorand/-in


Ines Schiermeyer-Reichl
Fakultät für Erziehungswissenschaft, Schultheorie mit dem Schwerpunkt Grund- und Förderschulen

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Neue Autorität in der Schule
Herausfordernde Situationen, LehrerInnenprofession, Nachhaltige LehrerInnenfortbildung, Beziehung und Bindung, Qualitative Inhaltsanalyse

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose

Das Projekt BeSt Teacher – Das Professionswissen von Mathematiklehrkräften der Sekundarstufe I im Bereich der Beschreibenden Statistik (Schumacher) »

Für das Dissertationsprojekt BeSt Teacher wurde ein Online-Fragebogen entwickelt, um das Professionswissen von Mathematiklehrkräften der Sekundarstufe I im Bereich der Beschreibenden Statistik zu erfassen.

Das neu entwickelte Testinstrument wurde in drei Teile gegliedert:

Der erste Teil des Fragebogens erfasst die psychologischen Konstrukte der Lehrer-Selbstwirksamkeit mit acht Items sowie die Emotionen Freude, Ärger, Angst und Langeweile mit jeweils vier Items auf einer vierstufigen Likert-Skala von ‚stimme nicht zu‘ über ‚stimme eher nicht zu‘ und ‚stimme eher zu‘ bis ‚stimme zu‘.

Im Anschluss daran folgen in einem zweiten Teil Items zum Fachwissen und fachdidaktischen Wissen, wobei letzteres sich auf die Kompetenz von Lehrkräften konzentriert, Begriffe und Sachverhalte der Beschreibenden Statistik im Kontext zu beschreiben, zu erklären und zu begründen. Es handelt sich sowohl um geschlossene als auch um offene Items.

Der dritte Teil umfasst biographische Angaben wie Alter, Geschlecht, aktuelle Schulform und Anzahl der Dienstjahre. Darüber hinaus wird aber auch die Anzahl bereits unterrichteter Unterrichtseinheiten im Bereich der Beschreibenden Statistik oder das Interesse an Fortbildungen in dem Bereich erfasst.

 

Aus der Theorie und der gesichteten Literatur ergeben sich folgende Forschungsinteressen:

• Entwicklung eines validen Testinstruments zur Erfassung des Professionswissens von Lehrkräften der Sek. I im Bereich der Beschreibenden Statistik

• Dokumentation des Professionswissens von Lehrkräften der Sek. I im Bereich der Beschreibenden Statistik

• Erstellen von Lehrerprofilen unter Berücksichtigung der Wechselwirkung zwischen Fachwissen, fachdidaktischem Wissen und den psychologischen Konstrukten mit Einbezug der biographischen Daten

Die Umfrage ist abgeschlossen. Es liegen 58 vollständig ausgefüllte Datensätze vor, die nun ausgewertet und mit Hilfe von Reliabilitäts-, Faktoren- und Clusteranalyse analysiert werden. Mit den Ergebnissen aus der Befragung sollen u.a. auch Fortbildungskonzepte sowie didaktische Materialien weiterentwickelt werden.

Doktorand/-in

Stefanie Schumacher
Universität Osnabrück
Fachbereich 6 - Mathematik/Informatik

vormals Universität Bielefeld
Fakultät für Mathematik, Mathematik in der Sekundarstufe

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Lehrerprofessionswissen
Mathematikdidaktik, Beschreibende Statistik, Lehrerprofile

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Michael Kleine

Die Prozessierung von Bildungsentscheidungen am Beispiel von hessischen Einschulungsverfahren. Eine ethnographische Analyse (Schweda) »

Die längsschnittlich angelegte ethnographische Studie geht der kaum erforschten Frage nach, wie im hessischen Einschulungsverfahren von den beteiligten Akteuren für die einzuschulenden Kinder Bildungsentscheidungen organisational, verfahrensförmig und interaktiv prozessiert, ausgehandelt und letztlich getroffen werden. Bildungsentscheidungen werden hier auf alle vor und am Schulanfang zu treffenden Entscheidungen, inkl. der Förderentscheidungen, bezogen. Die Dissertation ist im Kontext des DFG-Projekts „Einschulungsverfahren, Eingangsdiagnostiken und Bildungsentscheidungen im Kontext des Strukturwandels des Übergangs in die Grundschule“ angesiedelt (Leitung: Helga Kelle; 2012-2015). In kontrastierenden, ethnographischen Fallnarrationen zu den Kindern vom Beginn des Einschulungsverfahrens bis zur Einschulung wird gezeigt, wie und mit welchen Methoden/Instrumenten die Akteure im Zuge des Verfahrens Wissen über die Kinder generieren, bearbeiten und prozessieren und wie dieses Wissen in Bildungsentscheidungen mündet und Fälle für Förder- oder Selektionsentscheidungen konstituiert. Der Prozess der Entscheidungsfindung besteht aus einem komplexen Gefüge von Ereignissen zu verschiedenen Zeitpunkten im Prozess des Einschulungsverfahrens. Im Fokus der Analyse stehen in Anlehnung an die Transsequentielle Analytik (TSA) von Scheffer die Relationen zwischen den einzelnen Ereignissen und dem Prozess. Der Gewinn gegenüber bisherigen Forschungen zu Bildungsentscheidungen besteht in der Rekonstruktion der ineinandergreifenden Sequentialitäten und der raumzeitlich wie situativ verteilten Praktiken bei der Entscheidungsprozessierung. Mit Hilfe der TSA werden sowohl der Eigensinn der jeweils beobachteten Situation, als auch ihre produktive Verkettung rekonstruiert.

Doktorand/-in

Anna Schweda
Fakultät für Erziehungswissenschaft

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Bildungsentscheidungen
Einschulungsverfahren, Schuleingangsdiagnostik, Prozessanalyse

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Helga Kelle

Determinanten der Lese-Rechtschreibentwicklung bei Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen (Stranghöner) »

Das geplante Promotionsvorhaben befasst sich mit der schulischen Leistungsentwicklung von Schülerinnen und Schülern, die dem Förderschwerpunkt Lernen zugewiesen sind. Der Fokus dieser Arbeit richtet sich auf den Vergleich von differentiellen Entwicklungsverläufen der Lese- und Rechtschreibkompetenzen in Abhängigkeit vom Fördersetting.

In Anlehnung an bereits veröffentliche Ergebnisse aus der Unterrichtsforschung soll längsschnittlich geprüft werden, in wie fern  Lerner auf  Leistungsebene möglicherweise von inkludierter Unterrichtung profitieren.

Lernerfolge und schulische Leistungen sind immer ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Neben der Beschulungsform sind u.a. auch familiäre Kontextfaktoren und individuelle Dispositionen ausschlaggebend. So soll auch die Rolle proximaler Faktoren bei der Vorhersage der Lese-Rechtschreibleistung Berücksichtigung finden. Welchen Einfluss haben motivationale Faktoren wie das Interesse oder schulische Selbstkonzept auf die Leistungsentwicklung im Bereich Lesen und Schreiben bzw. wie viel Varianz klären proximale Faktoren wie das allg. kognitive Fähigkeitspotential  bei der Vorhersage der Leistung im Lesen und Schreiben von  Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen auf?

Des Weitern soll überprüft werden, ob sich bestimmte „Schülertypen“ identifizieren lassen bei denen sich, aufgrund einer bestimmte Kombination einzelner proximaler Faktoren, eine inklusive oder exklusive Beschulung positiv auf die Performanz im Bereich Lesen und/oder Schreiben auswirkt.

Sollte eine Identifikation der Wirkrichtung dieser Variablen gelingen, könnten die Ergebnisse als wichtige Parameter für die angestrebte Entwicklung geeigneter Inklusionskonzepte nutzbar gemacht werden.

Untersuchungsdesign und Forschungsmethodik siehe Homepage.

Doktorand/-in

Daniela Stranghöner
Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, Abteilung Psychologie

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Inklusion
Inklusion, Exklusion, Lese-Rechtschreibleistung

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Elke Wild

„Elternarbeit“ aus Kindersicht (Stiller) »

Kinder werden von Seiten schulischer Elternarbeit nicht als eigenständige Akteure berücksichtigt, auch nicht im neueren Konzept der Bildungs- und Erziehungspartnerschaften. Erst dessen Theoretisierung als generationales Passungsverhältnis im Rahmen differenzieller Zeitgenossenschaft macht Kinder als Subjekte sichtbar.

Die Untersuchung rekonstruiert die Perspektiven von Kindern aus dritten Grundschulklassen auf Elternarbeit mit Hilfe von Gruppendiskussionen. Sie konstituiert damit Fälle, die sich auf die unterschiedlichen Schulen, ihre jeweilige Schulkultur und unterschiedlichen Milieus beziehen. Der einzelne Fall ist aber nicht die Schule, sondern die Klasse bzw. die Peergruppe aus einer Klasse. ihr gemeinsamer schulischer Erfahrungsraum wird auf Elternarbeit hin ‚befragt‘.

Es handelt sich um ein qualitatives Verfahren, das durch die Prinzipien der Offenheit und der Kommunikation geprägt ist. Das Prinzip der Offenheit besagt, dass die theoretische Strukturierung des Forschungsgegenstandes Elternarbeit nur als sensibilisierendes Konzept genutzt und seine erweiterte Rekonstruktion aus dem Datenmaterial möglich wird. Das Prinzip der Kommunikation verlangt einen reflexiven Umgang mit den Forschungssubjekten unter Wahrung von deren System kommunikativer Regeln. Daher haben die Kinder Gelegenheit, ihre Konstruktionen im Rahmen ihres Regelsystems zu entfalten. Das Verfahren reflektiert die Rahmungen und Einflüsse, die es selbst anwendet oder nutzt, vor allem in Bezug auf die Institution Schule und andere generationale Setzungen.

Die Gruppendiskussionen werden mit Hilfe der Dokumentarischen Methode ausgewertet. Für die Rekonstruktion der Erfahrungsräume wird ein Modell kindlicher Orientierungsrahmen aus der kulturtheoretisch ausgerichteten schulpädagogischen Forschung aufgegriffen, das das implizite und handlungsleitende Orientierungswissen sowohl in individueller als auch kollektiver Hinsicht konfiguriert.

Doktorand/-in

Theo Stiller
Fakultät für Erziehungswissenschaft, Schulentwicklung und Schulforschung

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Elternarbeit (Kooperation Schule-Familie-Kind)
Heterogenität, Kindliche Perspektive, Dokumentarische Methode

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Martin Heinrich

Kinder werden von Seiten schulischer Elternarbeit nicht als eigenständige Akteure berücksichtigt, auch nicht im neueren Konzept der Bildungs- und Erziehungspartnerschaften. Erst dessen Theoretisierung als generationales Passungsverhältnis im Rahmen differenzieller Zeitgenossenschaft macht Kinder als Subjekte sichtbar.

Die Untersuchung rekonstruiert die Perspektiven von Kindern aus dritten Grundschulklassen auf Elternarbeit mit Hilfe von Gruppendiskussionen. Sie konstituiert damit Fälle, die sich auf die unterschiedlichen Schulen, ihre jeweilige Schulkultur und unterschiedlichen Milieus beziehen. Der einzelne Fall ist aber nicht die Schule, sondern die Klasse bzw. die Peergruppe aus einer Klasse. ihr gemeinsamer schulischer Erfahrungsraum wird auf Elternarbeit hin ‚befragt‘.

Es handelt sich um ein qualitatives Verfahren, das durch die Prinzipien der Offenheit und der Kommunikation geprägt ist. Das Prinzip der Offenheit besagt, dass die theoretische Strukturierung des Forschungsgegenstandes Elternarbeit nur als sensibilisierendes Konzept genutzt und seine erweiterte Rekonstruktion aus dem Datenmaterial möglich wird. Das Prinzip der Kommunikation verlangt einen reflexiven Umgang mit den Forschungssubjekten unter Wahrung von deren System kommunikativer Regeln. Daher haben die Kinder Gelegenheit, ihre Konstruktionen im Rahmen ihres Regelsystems zu entfalten. Das Verfahren reflektiert die Rahmungen und Einflüsse, die es selbst anwendet oder nutzt, vor allem in Bezug auf die Institution Schule und andere generationale Setzungen.

Die Gruppendiskussionen werden mit Hilfe der Dokumentarischen Methode ausgewertet. Für die Rekonstruktion der Erfahrungsräume wird ein Modell kindlicher Orientierungsrahmen aus der kulturtheoretisch ausgerichteten schulpädagogischen Forschung aufgegriffen, das das implizite und handlungsleitende Orientierungswissen sowohl in individueller als auch kollektiver Hinsicht konfiguriert.

Die Entwicklung und empirische Untersuchung eines Unterrichtskonzeptes zur Thematisierung des Holocaust im Unterricht der Grundschule auf der Grundlage ausgewählter Kinderliteratur – Möglichkeiten und Grenzen (Thomas) »

Inwiefern die Thematisierung des Holocaust bereits im Grundschulbereich möglich ist, u. a. das historische Bewusstsein und den entwicklungspsychologischen Stand der Kinder berücksichtigend, ist die zentrale Fragestellung, der im Rahmen der Dissertation nachgegangen werden soll. Es ist hierfür erforderlich, den in der wissenschaftlichen Forschung vielfach diskutierten Umgang mit dem Holocaust in der Kinderliteratur, einem angesichts der Rezipienten schwierig darzustellenden Thema, zu analysieren. Auf der Grundlage einer empirischen, qualitativ angelegten Untersuchung in einem vierten Schuljahr wird ein entsprechendes didaktisches Unterrichtskonzept für den Grundschulbereich, dessen Basis die Rezeption und Diskussion von ausgewählten Kinderbüchern zum Holocaust bildet, unter Beachtung der aktuellen didaktisch-methodischen Erkenntnisse entwickelt und evaluiert.

Die empirische Untersuchung beinhaltet u. a. teilstandardisierte Schülerbefragungen, Leitfadeninterviews, Unterrichtsbeobachtungen und Schülerarbeiten.

Doktorand/-in

Sabrina Thomas

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Nationalsozialismus
Unterrichtskonzept, Kinderliteratur, Fachdidaktik

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Petra Josting

Der Erwerb silbischer Schreibungen bei deutsch-einsprachigen und mehrsprachigen Kindern im Kontrast (Walkenhorst) »

Mein Forschungsdesign ist zweigeteilt. Im ersten Teil überprüfe ich bei Kindern mit den genannten Familiensprachen die auditive Wahrnehmung als eine wichtige Voraussetzung für den Erwerb silbischer Schreibungen. Hierzu habe ich ein phonetisches Experiment im same-different-Design erstellt, mit welchem ich die Diskriminationsfähigkeit zwischen gespannten und ungespannten Vokalen erhebe. Die Ergebnisse werden statistisch ausgewertet.

Den zweiten Teil bildet eine Längsschnittstudie, in der ich ca. zehn Kinder in den ersten zwei Schuljahren begleite. In dieser Zeit erhebe ich u.a. die Entwicklung der auditiven Wahrnehmung, sammle Schriftstücke und videographiere Erwerbssituationen. Die Kindertexte werden hinsichtlich der Schreibentwicklung untersucht, wobei ich mich auf gängige Entwicklungsmodelle stütze. Die videographierten Unterrichtseinheiten sollen gesprächsanalytisch betrachtet werden. Ziel ist, die Erwerbsprozesse zu beleuchten und Erwerbsprofile ausfindig zu machen.

Doktorand/-in

Amrei Walkenhorst
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Sprachliche Grundbildung

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Schrifterwerb
Mehrsprachigkeit als Dimension von Heterogenität in der Schule, Phonetik, Orthographieerwerb

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Friederike Kern

Lernen an Biografien am Beispiel von Janusz Korczak im medienintegrativen Deutschunterricht der Grundschule (Wanzek) »

Theoretischer Hintergrund

Das  Projekt mit dem o.g. Arbeitstitel möchte einen Beitrag zur empirischen Unterrichtsforschung im Deutschunterricht der Grundschule leisten. Es werden dabei  verschiedene, theoretische Konstrukte  zusammengeführt und in ein neues Konzept integriert.

1) Medienintegrativer Deutschunterricht  in der Grundschule

(Literatur): Wermke, Josting/Frederking, Vach, Barth, Jost, Vollbrecht/Wegener)

  • Begriffsbestimmungen
  • Bedeutung im (Deutsch-)Unterricht der Grundschule
  • Bilderbuch und Entwicklung der kindlichen Medienkompetenz

2) Biografische Darstellungen in der Kinderliteratur - eine vernachlässigte Gattung?! (Literatur: Hesse-Hoerstrup, Baurmann, Kümmerling-Meibauer)

  • Zur Entwicklung und  zum Forschungsstand: Biografische Darstellungen in der Kinder- und Jugendliteratur
  • Merkmale biografischer Kinder- und Jugendliteratur + Entwicklung Merkmale biografischen Erzählens im Bilderbuch

3) Lernen an fremden Biografien als Unterrichtsmethode

(Literatur): Mendl, Kuhn, Merkel)

  • Begriffsklärung
  • Forschungsstand
    • Fächerübergreifende Ansätze
    • Zielbereiche

Fragestellung:

Grundsätzlich wird die These aufgestellt, dass das Lernen an einer Biografie - exemplarisch an der historischen Persönlichkeit Janusz Korczaks -  unter Einbezug verschiedener Medien zu einem ganzheitlichen Prozess  gedeihen kann, in dem unterschiedliche Lernerfahrungen ermöglicht  und vielfältige Lernziele angestrebt werden.  Dabei ergeben sich zwei (Haupt-)Fragestellungen:

1) Was kann das Lernen an Biographien -am Beispiel Janusz Korczaks -  im Deutschunterricht leisten?  Welche Lernprozesse  werden initiiert?

2) Was leistet das Zusammenspiel von verschiedenen Medien im Kontext der Auseinandersetzung mit dem Leben und Wirken einer historischen Persönlichkeit?

Untersuchungsdesign/Forschungsmethodik:

  • qualitative Feldstudie
  • Grundlage: praxisnahe Unterrichtssequenz in einer realen Klasse (Jahrgangsstufe 4), primär im Deutschunterricht
  • Gegenstand der Unterrichtssequenz:  biographische Bilderbücher zu Janusz Korczak, Filmausschnitte aus der Filmbiografie, filmische Umsetzung eines Kinderbuchs von K.
  • Erhebungsmethoden: begleitende Lerntagebücher, Interviews, Fragebögen

Doktorand/-in

Alina Wanzek
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Germanistik

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Biografie Janusz Korczak
Lernen an (fremden) Biografien, medienintegrativer Deutschunterricht,  qualitative Unterrichtsforschung

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Petra Josting

Produktionsorientierte Auseinandersetzungen mit Film und Neuer Musik im Kunst- und Musikunterricht (Wiese) »

In der heutigen Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen spielen das Internet und das Medium Film eine große Rolle. Auch in aktuellen Kulturformen, wie z.B. in der zeitgenössischen Musik und in der Gegenwartskunst zeigt sich ein verstärkter Einfluss des Mediums Film. So trifft man zunehmend auf eine neue „mediale“ Komponisten-/ Künstlergeneration, in deren Werken die Bereiche Komposition, Kunst, Film und Performance zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen.

Ausgehend von der These, dass Verknüpfungen von „Film und Neuer Musik“ wichtige Bestandteile zeitgenössischer Kultur sind, die von der aktuellen schulischen Kunst- und Musikdidaktik nicht angemessen erschlossen werden, nähert sich die Autorin dem Dissertationsthema aus zwei verschiedenen Blickrichtungen.

Auf der kunst- und musikwissenschaftlichen Seite erscheinen die verschiedenen Verknüpfungsmöglichkeiten von „Film und Neuer Musik“ interessant, die im Rahmen des Versuches einer filmischen Typologisierung aufgearbeitet werden. Hierbei wird die exemplarische Filmanalyse verwendet, wobei deduktiv vorgegangen wird: Ausgehend von den filmkategorischen Zuordnungen wird exemplarisch für jede Verknüpfung ein Beispielfilm analysiert.

Vom kunst- und musikpädagogischen Standpunkt aus sollen im Rahmen des konzeptionell angelegten Dissertationsprojekts Möglichkeiten und Begründungsansätze einer Didaktik aufgezeigt werden, in der Verknüpfungen von „Film und Neuer Musik“ produktionsorientiert erschlossen und die Schülerinnen und Schüler zu eigenen ästhetischen Gestaltungen angeregt werden. Das hierbei angestrebte Konzept geht von der These aus, dass sich „Film und Neue Musik“ in besonderem Maße durch eine produktionsorientierte Didaktik erschließen lässt, die auf einer engen Verknüpfung der Handlungsfelder Produktion, Reflexion und Rezeption basiert.


Doktorand/-in

Carolin Wiese
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Kunst- /Musikpädagogik

Schlüsselbegriff:
Schlagworte:

Schulische Filmbildung
Ästhetische Projektarbeit, Produktionsorientierung, Filmdidaktik

Erstbetreuer/-in

Prof. Dr. Petra Kathke

Projektregistrierung

Einschlägige Promotionsprojekte, die sich mit Lehrerprofessionalisierung, Schule und/oder Unterricht beschäftigen bzw. hierfür von besonderer Relevanz sind, können jederzeit eingereicht werden. Bitte nutzen Sie hierzu die folgende Projektkartei bzw. das Word-Dokument als Vorlage und schicken Sie sie ausgefüllt an
bised-forschung@uni-bielefeld.de.

Projektkartei 2 zur Erfassung einschlägiger Professions-, schul- und unterrichtsbezogener Promotionsprojekte

 

 

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