Die Informationen auf dieser Seite beziehen sich auf das auslaufende Studienmodell 2002. Beachten Sie bitte auch die Auslaufregelungen .



Abschluss des Studiums "Master of Education" (M.Ed.) und Beantragung des Zeugnisses M.Ed. sowie des Zeugnisses der Ersten Staatsprüfung

In der Rechtsverordnung für den Modellversuch Konsekutive Lehrerausbildung (VO B/M) ist festgelegt, dass die erforderlichen Feststellungen von der Universität gemeinsam mit dem Landesprüfungsamt für Erste Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen getroffen werden.

Rechtsrahmen

Rechtsgrundlage für den Abschluss des Studiums ist die Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang "Master of Education" (MPO Ed.), im Besonderen § 15 in Verbindung mit § 4 Absatz 5 Satz 2 bis 4. Die Ausstellung des Zeugnisses "Master of Education" und des Zeugnisses der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt muss von den Studierenden nach erfolgreichem Abschluss des Studiums beantragt werden:

"Das Masterstudium hat erfolgreich abgeschlossen, wer an allen nach Maßgabe der fächerspezifischen Bestimmungen für den Masterstudiengang erforderlichen Modulen erfolgreich teilgenommen sowie im einjährigen Masterstudiengang 60 LP bzw. im zweijährigen Masterstudiengang 120 LP erworben hat." (§ 15 Abs. 1 MPO Ed.)

In dem Verfahren für die Feststellung der Zugangsberechtigung zum M.Ed. (sog. Beratungsverfahren) Zugangsverfahren konnten zusätzlich Auflagen erteilt worden sein. In dem bereits zitierten § 15 MPO Ed. wird dazu geregelt:

"Wem der Zugang gem. § 4 Absatz 5 MPO Ed.5 unter Auflagen eröffnet worden ist, muss für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudienganges außerdem die Erfüllung der Auflagen gemäß § 4 Abs. 5 Satz 2 bis 4 nachweisen."

Die Feststellungen, die für die Entscheidung über die Ausstellung der Zeugnisse erforderlich sind, trifft die Universität gemeinsam mit dem Landesprüfungsamt für Erste Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen (vgl. § 15 Abs. 1 MPO Ed.). Die Auflagen sind bei der Feststellung der Zugangsvoraussetzungen in dem so genannten Beratungsprotokoll festgehalten. Das Beratungsprotokoll wurde gemeinsam von Universität (vertreten durch das ZfL) und dem Landesprüfungsamt für Erste Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen ausgefertigt.

Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen als Voraussetzung für die Ausstellung des Zeugnisses der Ersten Staatsprüfung

Gemäß § 44 der Ordnung der Ersten Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen (Lehramtsprüfungsordnung - LPO) vom 27. März 2003 hat das zuständige Ministerium durch Erlass "Sprachliche Voraussetzungen für Lehramtsstudiengänge" geregelt (MSJK 422 - 2.02.13 Nr. 6301/03 vom 24. Oktober 2003). Dort heißt es:

"Das Lehramtsstudium setzt grundsätzlich Kenntnisse in zwei Fremdsprachen voraus, die in der Regel durch den Erwerb der Allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung nachgewiesen werden. Studierenden mit nicht deutscher Erstsprache werden die entsprechend nachgewiesenen deutschen Sprachkenntnisse als die einer Fremdsprache anerkannt."

Die Vorschrift gilt für alle Fächerkombinationen und für alle Lehrämter. Zusätzlich sind Fremdsprachenkenntnisse für das Studium bestimmter Fächer in den jeweiligen Fächerspezifischen Bestimmungen geregelt. Beim Beratungsverfahren im Übergang zum Master of Education wird bereits darauf hingewiesen, dass der Nachweis bis zum Abschluss des Masterstudiums vorliegen muss. Wird der Nachweis beim Antrag auf Ausstellung der Zeugnisse nicht geführt, wird kein Zeugnis der Ersten Staatsprüfung ausgestellt.

Auszüge aus der MPO Ed.

§ 15 MPO Ed. Abschluss des Studiums:

"(1) Das Masterstudium hat erfolgreich abgeschlossen, wer an allen nach Maßgabe der fächerspezifischen Bestimmungen für den Masterstudiengang erforderlichen Modulen erfolgreich teilgenommen sowie im einjährigen Masterstudiengang 60 LP bzw. im zweijährigen Masterstudiengang 120 LP erworben hat. Wem der Zugang zum Masterstudiengang gemäß § 4 Abs. 5 unter Auflagen eröffnet worden ist, muss für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudienganges außerdem die Erfüllung der Auflagen gemäß § 4 Abs. 5 Satz 2 bis 4 nachweisen. Die Feststellungen trifft die Universität gemeinsam mit dem Staatlichen Prüfungsamt."

§ 4 Abs. 5 Satz 2 bis 4 MPO Ed.: Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen:

"Wird in dem Beratungsverfahren festgestellt, dass weitere Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen sind, als gemäß dieser Masterprüfungsordnung und den jeweils maßgeblichen  fächerspezifischen Bestimmungen für das Zeugnis über die Masterprüfung und für das Zeugnis der Ersten Staatsprüfung erforderlich sind, ist der Zugang zum Masterstudiengang an die Auflage der Erbringung der im Protokoll des Beratungsverfahrens festgelegten zusätzlichen Studien- und Prüfungsleistungen gebunden. Diese Leistungen sollen im einjährigen Masterstudiengang den Umfang von 15 Leistungspunkten (LP) und im zweijährigen Masterstudiengang den Umfang von 30 LP nicht überschreiten und sind zusätzlich zum Studienumfang zu erbringen. Die Leistungen sind in der ersten Hälfte des Masterstudiums nachzuweisen; Ausnahmen sind im Protokoll festzuhalten. Beziehen sich diese Leistungen auf den Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen, müssen diese in der ersten Hälfte des Masterstudiums erbracht werden."

 

 

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