Diagnose und Förderung

Spätestens seit PISA steht die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern ganz oben auf der schulpolitischen Agenda. Das Praxisprojekt bietet den Studierenden mit dem Studienziel Lehramt die Möglichkeit, bereits im Rahmen der schulischen Praxisstudien elementare förderdiagnostische Kompetenzen für den Lehrerberuf aufzubauen.

Praxisprojekt: Diagnose und Förderung

In diesem Projekt arbeiten i.d.R. jeweils zwei Studierende der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik mit einer Fördergruppe (ca. 6 Schüler/innen). Begleitet wird dieses Praxisprojekt durch Veranstaltungen, in denen die förderdiagnostischen Kompetenzen im Vordergrund stehen. Die enge Zusammenarbeit der Kooperationspartner aus Schule und Universität gewährleistet einen bestmöglichen Einsatz der Studierenden. Gruppengröße und Aufgabenzuschnitt orientieren sich an den Möglichkeiten der Studierenden und vermeiden sowohl Unter- als auch Überforderung, die in gängigen Praktika oft unvermeidlich sind. Die Studierenden haben die Chance, langfristig angelegte Praxiserfahrungen zu sammeln.

Was können die Schulen von der Universität erwarten? »

  • Studierende übernehmen semesterbegleitend (Oktober bis Januar oder April bis Schuljahresende) selbstständig Aufgaben im Rahmen der schulischen Förderkonzepte, z. B. die Betreuung kleinerer Fördergruppen (ca. 5-10 Schüler).
  • Die Studierenden werden in den Fächern Deutsch, Englisch bzw. Mathematik vorbereitet und von Lehrbeauftragten in der Schule oder schulnah begleitet.
  • Die Studierenden geben mindestens einen Unterrichtsentwurf mit den verwendeten Materialien ab, so dass in Schule und Universität sukzessive eine "Materialfundgrube" für den Förderunterricht aufgebaut werden kann.

Was erwartet die Universität von Schulen, die sich beteiligen? »

  • Eine positive Einstellung im Hinblick auf den Bereich Diagnose und Förderung. Dazu gehört Offenheit bezüglich vielfältiger Unterrichtsmethoden und u. U. die Bereitschaft zur Einarbeitung in diagnostische Testverfahren.
  • Flexibilität hinsichtlich der Förderzeiten ist in vielen Fällen notwendig: Das Studium geht vor, daher müssen die Förderzeiten in den Stundenplan der Studierenden passen!
  • Eine Ansprechperson an den Schulen für die organisatorische Umsetzung.
  • Regelmäßiger Austausch zwischen den Fachlehrkräften und Praktikantinnen und Praktikanten.
  • Oft soll die Förderung aus hochschuldidaktischen Gründen anhand von Videoaufnahmen dokumentiert werden. Daher muss die Schule für die entsprechenden Einverständniserklärungen der Eltern sorgen
  • Die Studierenden erhalten Hospitationsmöglichkeiten im regulären Deutsch-, Englisch- bzw. Mathematikunterricht.
  • An der kooperierenden Schule oder an einer Schule im näheren Umkreis findet sich ggf. eine Person, die bereit ist, einen bezahlten Lehrauftrag für die inhaltliche Begleitung der Praktikantinnen und Praktikanten zu übernehmen.

 

 

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praktikumsbuero-bised@uni-bielefeld.de

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Work in progress »

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