Berufsziel "Lehrer/in" - Schulische Praxisstudien (FAQ) - Studienmodell 2002
Anzahl und Umfang »
Im Bielefelder Modellversuch absolvieren Studierende, die LehrerIn werden wollen, mindestens drei Praxisstudien mit einem Gesamtumfang von mindestens 22 Leistungspunkten (LP). Es handelt sich dabei um eine orientierende Praxisstudie im Kernfach (Unterrichtsfach) und/oder in Erziehungswissenschaft im Umfang von 3-6 LP, eine profilbezogene Praxisstudie im Kernfach im Umfang von 5-10 LP und eine erziehungswissenschaftliche Fallstudie im Umfang von mindestens 12 LP. Orientierende und profilbezogene Praxisstudien des Kernfaches sollen ein Mindestvolumen von zusammen 10 LP aufweisen. Praxisstudien sind Elemente von Modulen.
Über diesen Mindeststandard hinaus werden von einigen Fächern weitere verpflichtende oder optionale Praxisstudien durchgeführt. Auskunft geben FsB, Netzpläne und Studiengangsbeschreibungen der einzelnen Fächer.
Wie viele Wochen »
Die Universität Bielefeld rechnet nicht in "Schulanwesenheitswochenprostudium". Es geht nicht darum, dass Sie sich z.B. 14 Wochen in der Schule aufhalten, wie dies die Lehramtsprüfungsordnung des Landes NRW (LPO) für die herkömmliche Lehrerbildung vorschreibt. Dem Land wie der Universität geht es darum, dass Sie Kompetenzen für den Lehrerberuf erwerben. In diesem Zusammenhang werden auch Mindestumfänge genannt, die Sie für Praxisstudien aufwenden müssen. Durch den Modellversuch sind wir an der Universität Bielefeld in der Lage, die sehr unglückliche Wochenangabe der LPO (wie viele Stunden hat eine LPO-Woche?) durch eine angemessenere Vorgabe ersetzen zu können: den durchschnittlichen Arbeitsaufwand, ausgedrückt in Leistungspunkten.
Hierbei geht es nicht darum, dass Sie möglichst viel Zeit in der Schule verbringen, sondern um den Aufwand für das Gesamtarrangement einer Praxisstudie einschließlich der gezielten Vor- und Nachbereitung zuhause und im Seminar. Wenn Sie zum Beispiel über ein oder zwei Semester hinweg im Seminar, zuhause und bei regelmäßigen Terminen in der Schule Studien- und Unterrichtsprojekte entwickeln, durchführen und auswerten, haben Sie höchstwahrscheinlich mehr Kompetenzen entwickelt und wegen des insgesamt höheren Aufwandes auch mehr Leistungspunkte erworben, als jemand, der zwar drei- oder viermal so viele Stunden in der Schule verbracht, aber kaum vor- und nachbereitende Studien betrieben hat. Deshalb z.B. bekommen Studierende im BA-Nebenfach EW für die erziehungswissenschaftliche Fallstudie ein Mehrfaches an Leistungspunkten gegenüber dem Orientierungspraktikum nach dem ersten Semester, obwohl sich die Anwesenheitszeiten in der Schule kaum unterscheiden.
Anmerkung: Wenn trotzdem manchmal von "Wochen" die Rede ist, hat das folgenden Grund: Für Praxisstudien, die eine festgelegte Praxisphase enthalten, muss vor allem im Interesse der Schulen eine klare und oft einheitliche Regel her. Nur deshalb ist immer wieder auch von "Wochen" die Rede.
Orientierende Praxisstudie »
Die Orientierenden Praxisstudien des Kernfaches, i.d.R. in verschiedenen Praxisfeldern, bereiten die Entscheidung zwischen den verschiedenen berufsfeldbezogenen Profilen des Kernfaches und damit auch für oder gegen den Lehrerberuf bzw. bestimmte Lehrämter vor. Bachelor-Studierende im Fach Erziehungswissenschaft absolvieren im Anschluss an das erste (bei Studienbeginn im Sommer: im Anschluss an das zweite) Studiensemester ergänzend zur orientierenden Praxisstudie im Kernfach (oder als Ersatz für dieselbe) eine orientierende Praxisstudie in pädagogischen Handlungsfeldern - zumeist in der Schule.
Orientierende Praxisstudien sind von Fach zu Fach sehr unterschiedlich konzipiert.
Beispiel "Erziehungswissenschaft": Im Anschluss an das erste (bzw. zweite) Semester, das eine Einführungsvorlesung und ein Einführungsseminar umfasst, absolvieren die Studierenden eine vierwöchige Praxisphase mit Begleitveranstaltung. Die meisten Studierenden machen diese Praxisphase in der Schule. Hier sollen Fragestellungen verfolgt werden, die im Seminar vorbereitet wurden. Erwünscht sind ebenfalls Kleingruppen- oder Einzelbetreuung durch die Studierenden. Der Umfang beträgt 3 Leistungspunkte. Ähnliche Ausrichtungen verfolgen Sport, Theologie, Mathematik (GHR).
Ganz anders sind die Orientierenden Praxisstudien im Fach "Sozialwissenschaften". Das zweisemestrige Modul "Berufsfeldorientierung" besteht aus Einführungen in die Berufssituation von SozialwissenschaftlerInnen. Berufsfelder, die vorgestellt werden, sind unter anderem Schulen, Volkshochschulen, Bildungsplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Kultur- und Projektmanagement, Verbände und politische Parteien. Integriert sind Diskussionen mit Berufspraktikern, die auf das Verhältnis von sozialwissenschaftlichem Wissen und berufspraktischem Handeln ausgerichtet sind. Zum Modul gehören Erkundungen in mehreren Praxisfeldern. In einem abschließenden Seminar präsentieren die Studierenden die Ergebnisse ihrer Praxisstudien, vergleichen sie im Hinblick auf Qualifikationsanforderungen und Arbeitsbedingungen und reflektieren die Ergebnisse im Hinblick auf die weitere Ausrichtung ihres Studiums, insbesondere die Wahl eines Profils. Das Modul "Berufsfeldorientierung" umfasst 10 Leistungspunkte.
Profilbezogene Praxisstudie »
Profilbezogene Praxisstudien im Kernfach (Unterrichtsfach) finden nach der Entscheidung für ein Praxisfeld statt. Für Studierende mit dem Berufsziel Lehrer/in ist eine schulische Praxisstudie obligatorisch. Profilbezogene Praxisstudien verfolgen einen forschungsorientierten Ansatz und dienen der Verknüpfung von Praxisfeldern mit der Theorie des Faches bzw. des gewählten Studienprofils. Sie sind integrale Bestandteile von Modulen, die wissenschaftliches Wissen und Kenntnisse über 'Praxis' sowie Kompetenzen zu ihrer wissenschaftlichen Untersuchung und Reflexion vermitteln.
Fallstudie »
Im Rahmen des Modellversuches wurde von der Fakultät für Pädagogik in Erziehungswissenschaften ein professionsorientiertes Curriculum entwickelt, welches eine umfassende Fallstudie als Praxisstudie einschließt. Die erziehungswissenschaftliche Fallstudie nimmt im Hinblick auf die Anbahnung einer professionellen Lehrerhaltung einen besonderen Stellenwert ein. In der Auseinandersetzung mit einer Person, einer Situation, einer Institution oder einem System tragen Fallstudien sowohl zur Erkenntnisgewinnung und Theoriebildung als auch zur Entwicklung berufsspezifischen Wissens bei. Sie unterstützen eine forschende Haltung gegenüber der eigenen Praxis und fördern die hermeneutische Fähigkeit zu individuellem Fallverstehen. Fallstudien sind in besonderer Weise dazu geeignet, einen Beitrag zur Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern zu leisten. Mit den Fallstudien sind Praxiserfahrungen in Schulen oder bildungsnahen Institutionen verbunden.
Das Fallstudienmodul macht entsprechend seiner Bedeutung mit 18 Leistungspunkten knapp ein Drittel des Workloads im erziehungswissenschaftlichen Studium aus. Das Produkt, das die Studierenden am Ende dieses Moduls angefertigt haben - die Fallstudie - geht mit einem Gewicht von 50 Prozent in die Endnote für das erziehungswissenschaftliche Studium ein.
Anmeldung »
Die Anmeldung erfolgt jeweils in den ersten beiden Wochen der Vorlesungszeit, also im Oktober für das Blockpraktikum im Frühjahr und im April für das Blockpraktikum im September. Anmeldungen werden grundsätzlich nur über das Internet abgewickelt. Auf den Bachelor- oder Master-Seiten der jeweiligen Fächer wird oben rechts im blauen Kasten ein Link eingeblendet, der Sie zur Anmeldung leitet. Außerdem wird in den Lehrveranstaltungen darauf hingewiesen, in manchen Fächern zusätzlich über den jeweiligen Newsletter.
Selbstsuche »
Nein, in der Mehrzahl der Fälle nicht! Dies geht teils aus inhaltlichen, teils aus organisatorischen Gründen meistens nicht.
Zunächst die Ausnahme von der Regel: Ausgenommen sind, sofern die Konzeption der Praxisstudie dies zulässt, diejenigen, die eine Praxisstudie ausserhalb der Region BI, HF, LIP, GT, MI machen wollen. Sie können sich selbst einen Platz suchen. Diese Möglichkeit scheidet aber ziemlich sicher aus, wenn Lehrende Sie in der Schule betreuen oder wenn die Lehrveranstaltungen an bestehende Kooperationsbeziehungen anknüpfen.
Plätze für schulische Praxisstudien in der Region BI, HF, LIP, GT, MI werden vom Fach bzw. Veranstalter (Tages- oder Projektpraktika), von der BiSEd (Praxisphase im Februar und März) oder von beiden gemeinsam eingeworben, nicht von den Studierenden. Bei Tages- oder Projektpraktika können zwischen Fach und BiSEd Ausnahmen abgesprochen werden, wenn auszuschließen ist, dass Schulen durch vielfältige Anfragen von Studierenden belastet werden.
Der Grund für diese Regel ist einfach: Pro Jahr werden in der Region weit über 1000 Praxisstudien durchgeführt, allein 800 davon im Februar/März. Wenn Studierende in großer Zahl die Schulen anrufen oder aufsuchen, führt dies regelmäßig zu Verärgerung. Die Praktikumsvermittlung bekommt immer mal wieder Anrufe von Schulen, die sich über diese unkoordinierte Praxis beschweren. Manchmal heisst es dann: "Wenn die Universität das nicht endlich koordiniert, nehmen wir überhaupt keine Praktikanten mehr!"
Deshalb gilt (übrigens schon seit vielen Jahren!) die Regel: Entweder vermittelt die BiSEd oder das Fach (bzw. die Dozenten). Zwar haben sich in der Vergangenheit nicht alle daran gehalten, aber mit der immens wachsenden Zahl der Praktikumsfälle (die Meldungen über sogenannten "Lehrermangel" haben zu steigenden Studierendenzahlen geführt; die ministeriellen Vorgaben erzwingen eine hohe Zahl von Praktika) wird der Druck größer, das zu unterbinden.
Wir stellen übrigens immer wieder fest, dass Studierende, die versuchen die Regel zu umgehen, sich selbst in Schwierigkeiten bringen. Dafür gibt es viele Beispiele. Mehrfach hatten wir folgende Variante: Einige Schulen haben unvorsichtigerweise neben der offiziellen Anfrage weitere "Nebenanfragen" positiv entschieden. Nun führt aber in vielen Schulen niemand über solche dezentralen Anfragen Buch, zumindest nicht vollständig. Manchmal stellt die Schule dann am ersten Praktikumstag fest, dass sie nicht leisten kann, was da auf sie zukommt, und schickt diejenigen wieder nach Hause, die sich nicht an den offiziellen Weg gehalten haben. Übrigens: diese Kandidaten sind die einzigen, die in den letzten Jahren leer ausgingen. Bei den Vermittlungen durch die BiSEd sind jeweils alle Studierenden versorgt worden. Weit über 90 % sind an eine von fünf Schulen vermittelt worden, die sie bei der Anmeldung im Internet angegeben haben; über 60 % haben sogar die Schule "erster Wahl" bekommen.
Wozu Vorgaben? »
Es geht nicht darum, dass Sie irgendein "Praktikum" machen. Praxisstudien sollen Sie entweder bei der Wahl eines Studienprofils und damit für ein späteres Tätigkeitsfeld unterstützen (orientierende Praxisstudie) oder Kompetenzen für ein konkretes Tätigkeitsfeld (hier: für den Lehrerberuf) vorbereiten bzw. entwickeln. Deswegen sollen die Fächer systematisch vorbereitete und nachbereitete bzw. durchgängig begleitete Praxisstudien entwickeln. Dies wird nicht nur in Bielefeld so gesehen, sondern entspricht auch den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen. Dazu zunächst die beiden wichtigsten inhaltlichen Vorgaben der Lehramtsprüfungsordnung des Landes NRW (LPO), denen sich die Universität Bielefeld zu stellen hat (Die Worte vor dem Zitat sind den Bielefelder Verhältnissen angepasst und finden sich nur sinngemäß in der LPO):
In Praxisstudien "werden theoretische Studien und schulpraktische Erfahrungen in verschiedenen Schulformen systematisch miteinander verknüpft (...). Die Studierenden sollen die Berufsrealität der Lehrerinnen und Lehrer auf der Grundlage wissenschaftlicher Theorieansätze verstehen lernen und durch Erfahrungen in der Schule Schwerpunkte für das Studium setzen." (§ 10 LPO)
Für die profilbezogenen Praxisstudien im Kernfach und die Fallstudien in EW "sind in einem vorrangig erziehungswissenschaftlich oder fachdidaktisch ausgerichteten Modul unter Beteiligung der Fachwissenschaften Themenstellungen und Verfahrensweisen für Studien- und Unterrichtsprojekte in Schulen zu entwickeln." (§ 10 LPO)
Weitere verbindliche Ziele enthalten die Rahmenvorgaben "Praxisphasen in den Lehramtsstudiengängen" des Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen. Z.B.:
"Praxisphasen ermöglichen theoriegeleitete Erfahrungen im Handlungsfeld Schule" (S. 2)
"In den Praxisphasen sind Wissenschaft und Praxis durch geeignete Lehr- und Lernarrangements sinnvoll aufeinander zu beziehen. Praktika in der Schule sind mit universitären Lehrangeboten so zu verknüpfen, dass sie systematisch vorbereitet und ausgewertet und die daraus resultierenden Erkenntnisse in den weiteren Studienverlauf inetgriert werden können." (S. 2)
"Die Studierenden sollen auch in den Praxisphasen die grundlegenden beruflichen Kompetenzen, die im Studium vermittelt werden, durch Formen forschenden Lernens erwerben. Im Handlungsfeld Schule beschreibt forschendes Lernen einen Lernprozess, der im forschungsorientierten Zusammenspiel von Theorie und Praxis theoriegeleitete Erfahrungen ermöglicht. Damit sind die Praxisphasen wissenschaftsorientierte Ausbildungselemente und legen zugleich Grundlagen für professionsorientiertes Können." (S. 2)
Vermittlung BiSEd »
Ganz einfach: Die Praktikumsvermittlung der BiSEd wirbt zentral Plätze für alle Fächer ein, die Blockpraktika im Februar/März durchführen. Bis auf Weiteres nimmt die Praktikumsvermittlung auch Einwerbungen für alle Fächer vor, die Blockpraktika im September anbieten. Die Einwerbung folgt den Wünschen der Studierenden.
Eine Unterstützung bei der Einwerbung von Plätzen für semesterbegleitende Praxisstudien kann zwischen Fach bzw. DozentIn und der Praktikumsvermittlung vereinbart werden.
Zwei orientierende Praxisstudien gleichzeitig »
Das funktioniert gar nicht! Wenn Ihr Kernfach am Ende des ersten oder zweiten Semesters ein Orientierungspraktikum in Form eines Blockpraktikums vorsieht (trifft auf Didaktik der Mathematik, Sport und ev. Theologie zu) und Sie im Nebenfach Erziehungswissenschaft studieren, machen Sie (zunächst) nur in einem der beiden Fächer ein Orientierungspraktikum. Danach stehen Ihnen zwei Wege offen:
- Sie lassen sich das absolvierte Praktikum im anderen Fach anerkennen. Weil dadurch Leistungspunkte (=Arbeitszeit) eingespart wird, müssen Sie im entsprechenden Umfang später zusätzliche Seminare oder Vorlesungen in dem Fach besuchen, in dem Sie sich die Praxisstudie haben anerkennen lassen. Nach §7 (2) der Bachelorprüfungsordnung dürfen Sie diese Lehrveranstaltungen selbst wählen; lassen Sie sich aber bei der Entscheidung beraten.
- Sie machen ein oder zwei Semester später ein zweites Orientierungspraktikum im anderen Fach
Zusätzlicher Hinweis: Es ist nicht zulässig, für ein Blockpraktikum zweimal Leistungspunkte anrechnen zu lassen. Das gilt auch dann, wenn in jedem Fach eine schriftliche Ausarbeitung (Portfolio, Praktikumsbericht) angefertigt wird.
Vermittlung für Semesterbegleitende Praxisstudien »
Mit den verfügbaren Kapazitäten können nur hochgradig standardisierte Massenverfahren durchgeführt werden. Tages- oder Projektpraktika sind wegen der vielfältigen Inhalte und Organisationsformen sowie der engeren Kooperation zwischen Lehrenden an der Hochschule und LehrerInnen an den Schulen nicht in den üblichen Massenverfahren abzuwickeln. Schon die Frage, wann sind die Studierenden in der Schule, kann nur individuell verhandelt werden, während im Blockpraktikum die Devise heisst: in einem festgelegten Zeitraum X werden Y Stunden pro Woche nach Maßgabe der Schule abgeleistet. Dies ist bei semesterbegleitenden Praxisstudien weder sinnvoll noch studienorganisatorisch möglich.
Perspektivisch soll allerdings ein virtueller Markt für gemeinsam zu entwickelnde Projekte von Schule und Universität konzipiert werden. Die Realisierung dieser Idee stellen wir aber noch zurück, weil im Rahmen des Modellversuchs andere Arbeiten vordringlich sind.
Anderes Bundesland/Ausland »
Grundsätzlich gibt es keine Einwände dagegen, wenn Sie über den nordrhein-westfälischen Tellerrand sehen wollen. Es sind aber zwei Dinge zu beachten. Wie bei jedem Praktikum so gilt auch hier: Niemand geht unvorbereitet ins Praktikum. Das bedeutet in manchen Fällen, dass Sie während des Praktikums Begleitveranstaltungen besuchen müssen. Ihre Teilnahme an diesen Veranstaltungen muss sichergestellt sein. Es gibt auch Fächer bzw. Seminare, in denen Lehrende die Praxisprojekte in die Schule begleiten. In diesen Fällen dürfte in der Regel ein Praktikum in Bielefeld oder der näheren Umgebung zwingend sein. In allen anderen Fällen gibt es von Seiten der Praktikumsvermittlung keine Einwände gegen Praktika außerhalb NRWs, zum Beispiel in Niedersachsen, Bayern oder Finnland.
Hinweis: Es gibt vereinzelt Fälle, in denen Studierende von Schulen in anderen Bundesländern dazu angehalten werden, verschiedenste Bescheinigungen der Universität beizubringen. z.B. die explizite "Erlaubnis" an der Schule xy ein Praktikum machen zu dürfen. Die Praktikumsvermittlung bittet um Verständnis: Solche Bescheinigungen werden nicht ausgestellt. Wir arbeiten in den "heissen Phasen" zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten, damit wir über 1000 Praktikanten im Jahr vermitteln können. Unter diesen Umständen können wir nicht jedem Sonderwunsch nachkommen.
Zeiten »
Zwar ändern sich die Zeiten je nach Lage der Schulferien und der vorlesungsfreien Zeit von Jahr zu Jahr, es gibt aber ein paar Faustregeln:
Das Praktikum im Frühjahr
- beginnt fühestens eine Woche nach Vorlesungsende;
- sollte möglichst nicht am Rosenmontag beginnen;
- sollte möglichst nicht bis in die letzte Woche vor den Osterferien reichen.
Das Praktikum im Spätsommer sollte frühestens zwei, besser drei oder vier Wochen nach Schuljahresbeginn starten. Sofern möglich, findet es im September statt.



