Workshop "Wie war ich?" Gute Rückmeldekultur im Praxissemester und anderen Praxisphasen 02. März 2016


Workshop für Ausbildungsbeauftragte und MentorInnen

"Wie war ich?"

Gute Rückmeldekultur im Praxissemester und anderen Praxisphasen
02. März 2016


02. März 2016, Universität Bielefeld

Warum diese Veranstaltung?

Praktikantinnen in der Schule sind darauf angewiesen, zu erfahren, wie sie ihre Aufgaben meistern, was sie gut machen und woran sie noch arbeiten müssen. Vor dem Hintergrund der knappen Zeitressourcen im Schulalltag sind ausführliche Rückmeldegespräche nicht so oft möglich, wie sie vielleicht nötig wären.

Im Rahmen dieses Workshops stellen wir Ihnen Methoden vor, schnell und aussagekräftig Rückmeldungen zu geben, die als Ergänzung zu ausführlichen Gesprächen Ihre Praktikantinnen auf ihrem Lernweg unterstützen.

Es erwartet Sie folgender Ablauf:

  1. Was macht eine gelungene und konstruktive Rückmeldung/ Feedback aus?
  2. Feedback-Methoden für verschiedene Anlässe
  3. Wie fordere ich Feedback ein?

Am Ende stellen wir Ihnen eine schriftliche Zusammenstellung verschiedener Feedback- Methoden zur Verfügung

 

Ein paar Worte zum Hintergrund

Der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick stellte ein Axiom auf: „Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Watzlawick 2000). Das bedeutet zum einen, dass es nicht möglich ist, kein Feedback zum Verhalten der Mitmenschen zu geben, sei es explizit verbal oder durch Mimik und Gestik oder auch durch Schweigen. Zum anderen kann man daraus auch folgern, dass Feedback im (Schul-)Alltag nicht immer als trennscharfe Intervention verstanden wird sondern eingebettet ist in Gesprächs- und Handlungssituationen (Ditton & Müller 2014). Das bedeutet also, dass Feedback immer und überall dort stattfindet, wo Menschen – verbal oder nonverbal – interagieren. Wenn wir von dieser Allgegenwärtigkeit von Feedback ausgehen, stellt sich die Frage, welchen Mehrwert explizite Methoden für das geben von Feedback haben. Um diese Frage zu beantworten soll der Blick auf die Strukturen menschlicher Kommunikation geworfen werden. Etwas technisch ausgedrückt lässt sich der Vorgang zwischenmenschlicher Kommunikation so beschreiben: Die Person, die etwas mitteilen möchte (Sender) verschlüsselt diese Mitteilung (Nachricht)in bestimmte Zeichen und übermittelt diese an eine andere Person (Empfänger), welche die Aufgabe hat, diese Zeichen zu entschlüsseln. Bei diesem Prozess kommt es manchmal zu Fehlinterpretationen und damit zu Missverständnissen. Um diesem Umstand entgegen zu wirken, können verschiedenen Feedback- Techniken angewandt werden. Grundlegen für all diese Techniken ist, dass eine oder mehrere Personen einander in einem direkten und offenen, mit angemessenen Methoden strukturierten Gespräch Beobachtungen und Bewertungen über eine bestimmte Situation mitteilen, um daraus für den gemeinsamen Umgang mit dem Thema zu lernen.

Kontakt »

Email: renate.schüssler@uni-bielefeld.de
Tel: 0521.106-4248 oder -4234
Emai: johanna.gold@uni-bielefeld.de
Tel: 0521.106-4244

 

 

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