Handels- und Gesellschaftsrecht

Lehrveranstaltungen des Moduls

Das Modul Handels- und Gesellschaftsrecht umfasst die Veranstaltung GK Handels- und Gesellschaftsrecht (3 SWS) sowie weitere verschiedene Veranstaltungen mit unternehmensrechtlichem Bezug, die von den Studierenden im Umfang von 6 SWS zu belegen sind. In der Regel werden die Veranstaltungen Aufbau- und Vertiefungskurs Handels- und Gesellschaftsrecht (2 SWS), Wettbewerbs- und Kartellrecht, gewerblicher Rechtsschutz: Grundlagen (2 SWS), Gesellschafts-, Konzern-, Umwandlungs- und Kapitalmarktrecht (2 SWS) und Rechungslegung (1 SWS) angeboten.

Lehrinhalte

Die Veranstaltung Grundkurs Handels- und Gesellschaftsrecht vermittelt die Grundlagen dieser Rechtsgebiete. Die Vorlesung stellt die Leitprinzipien und wichtigsten Instrumente des "Sonderprivatrechts der Kaufleute" dar. Der Aufbau- und Vertiefungskurs Handels- und Gesellschaftsrecht knüpft daran an. Erörtert werden insbesondere das Recht der Handelsgeschäfte und rechtsformübergreifende Probleme des Personengesellschaftsrechts. Außerdem wird in das GmbH-Recht eingeführt.

Die Veranstaltung Rechnungslegung führt in die Grundlagen der Rechnungslegung nach HGB und nach den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) ein.

Die Veranstaltungen zum Wettbewerbsrecht verstehen sich als Einführung in dieses Rechtsgebiet, die u.a. anhand von paradigmatischen Fällen vertiefte Orientierungshilfe bieten sollen.

Kompetenzen

Den Studierenden soll die Möglichkeit gegeben werden, erste unternehmensrechtliche Kenntnisse, die für wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Berufe von großer Bedeutung sind, zu sammeln. Im Grundkurs Handels- und Gesellschaftsrecht lernen die Studierenden die Begrifflichkeiten und die Grundstrukturen dieser Rechtsgebiete. Der Aufbau- und Vertiefungskurs festigt und erweitert diese Kenntnisse. Durch Wortbeiträge in den Veranstaltungen können die Studierenden ihre rhetorischen Fähigkeiten trainieren. Die Veranstaltung zum Wettbewerbsrecht findet in der Regel unter Beteiligung eines Praktikers satt, sodass die Studierenden lernen, wie ein Fall aus diesem Gebiet in der anwaltlichen Praxis behandelt wird. Die Veranstaltung zur Rechnungslegung vermittelt Grundkenntnisse in der Bilanzierung nach nationalen und internationalen Vorschriften.

Anzahl Einzelleistungen (benotet und unbenotet)

Eine benotete Einzelleistung

Prüfungsformen

Die Prüfungen können als Klausur, Hausarbeit, Referat, Seminararbeit oder als mündliche Prüfung abgelegt werden.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Teilnahme an den Lehrveranstaltungen, erfolgreiche Teilnahme an der Einzelleistung.

Arbeitsaufwand und Leistungspunkte

Vorlesung: 6 SWS x 15 Wochen 90 h
Vor- und Nachbereitung (inklusive Einzelleistung):
ca. 180 h

Leistungspunkte für das Modul:
9 LP

Teilnahmevoraussetzungen und Vorkenntnisse

Erfolgreiche Teilnahme an dem Modul Privatrecht I.

Modultyp und Verwendbarkeit des Moduls

  • Wahlmodul im Profil "Industrie-Management"
  • Wahlmodul für "frei wählbare Kombination" im Sinne des § 6.2.4 FSB

Dauer des Moduls/ Angebotsturnus

Zwei Semester; Veranstaltungen werden jedes Semester angeboten.

 

Gültig ab WiSe 2008/2009 »

Die vorliegende Modulbeschreibung gilt ab dem WiSe 2008/2009. Die Vorversion finden Sie hier

Modul im eKVV »

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Modulverantwortliche/r »

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