Studium und Beruf (FAQ)
Arbeitsmarktchancen als Akademiker/in »
Zunächst: Es gibt nur in wenigen Studienfächern einen engen Zusammenhang zwischen einem Studium und einem daraus hervorgehenden Beruf. Einen engen Zusammenhang gibt es z.B. in der Medizin, der Rechtswissenschaft und beim Lehrerstudium. Für die meisten anderen Fächer gibt es kein eindeutig umrissenes Berufsfeld. Trotzdem ist der Zusammenhang nicht beliebig:
- Grundsätzlich soll bereits das Bachelor-Studium berufsqualifizierend ausgerichtet sein. Darüber wachen zum Beispiel im Akkreditierungsverfahren Vertreter aus der Berufspraxis.
- Die Bachelor-Studienfächer der Universität Bielefeld sind in verschiedene Profile differenziert, zwischen denen Sie wählen können. Diese Profile sind auf typische Berufs- und Tätigkeitsfelder ausgerichtet.
Auch wenn heute noch unklar ist, was genau Sie später mit einem Abschluss anfangen werden: Ihre Arbeitsmarktchancen sind mit akedemischem Abschluss deutlich besser als ohne: Die "Arbeitslosenquote für Akademiker lag in den vergangenen Jahren im Jahresdurchschnitt konstant zwischen 3 und 4 % und betrug damit nicht einmal die Hälfte des Wertes für die Gesamtbevölkerung." (Bundesagentur für Arbeit: Arbeitsmarkt Kompakt 2007, S. 6)
Arbeitsmarktchancen als Lehrer/in »
Zu diesem Thema empfehlen wir Ihnen zwei wichtige Informationsquellen. Zunächst die offizielle Seite der Landesregierung NRW:
http://www.schulministerium.nrw.de/ZBL/Chancen/
Breiter angelegt und insgesamt kritischer ist die Seite "Informationssystem Studienwahl & Arbeitsmarkt" an der Universität Duisburg-Essen:
http://www.uni-essen.de/isa/ta_schule/schule_frm.htm
Insbesondere ist die aktuelle Studie (2009) des Essener Bildungsforschers Prof. Klaus Klemm zur Entwicklung des Lehrerinnen- und Lehrerbedarfs in Deutschland zu empfehlen:



