Wozu Netzpläne?

Die grafische Darstellung des Studienprogramms ist die wichtigste Funktion von Netzplänen. Netzpläne zeigen, welche Module Sie als Studierende absolvieren müssen, welche Reihenfolge einzuhalten ist und welcher Studienablauf empfohlen wird

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Wann studiere ich was?

Netzpläne zeigen den empfohlenen Studienplan. Sie unterscheiden zwischen der vorgeschriebenen Reihenfolge, die durch Pfeile gekennzeichnet ist, und der empfohlenen Reihenfolge, die sich aus der Semesterangabe ergibt. Sie dürfen von der empfohlenen Reihenfolge der Module abweichen, sofern Sie die durch die Pfeile angezeigten Zugangsvoraussetzungen einhalten. Ziehen Sie aber bitte die Infos des Faches und die Studienberatung hinzu, bevor Sie einen abweichenden Studienablauf planen. Oft ist es dringend geboten, die empfohlene Reihenfolge einzuhalten, weil die Module zumindest in Teilen aufeinander aufbauen. Wenn in solchen Fällen dennoch ein anderer Studienablauf akzeptiert wird, steckt dahinter zumeist folgende Überlegung:
Sollten Sie ein Modul oder eine Lehrveranstaltung wegen nicht bestandener Prüfungen wiederholen müssen, haben Sie bei (relativ) großzügig angesetzten Zugangsvoraussetzungen trotzdem die Chance, das Studium in der Regelstudienzeit zu beenden.

Biologie im Master of Education

-GÜLTIG NUR FÜR DEN BACHELOR-JAHRGANG WS 02/03-

Erziehungswissenschaft: Fachliches Grundlagenmodul

Das Fachliche Grundlagenmodul dient der Einführung in zentrale Theoriebereiche und in Forschungsmethoden der Erziehungswissenschaft. Es gliedert sich in folgende fünf Elemente:

  1. Einführung in die Sozialisationstheorie (2 LP, 2 SWS)
  2. Einführung in die Didaktik und Schultheorie (2 LP, 2 SWS)
  3. Einführung in die heilpädagogische Theorie (2 LP, 2 SWS)
  4. Einführung in die Forschungsmethoden (6 LP, 2 SWS)
  5. Wahlpflichtelement (2 LP, 2 SWS)
Die vier ersten Elemente stellen Pflicht- elemente dar, das fünfte (Wahlpflicht-) Element umfasst nach Wahl der Studie- renden eine Einführung entweder in einen weiteren Disziplin- oder Theoriebereich der Pädagogik (z.B. Sozialpädagogik, Diagnose und Beratung, Allgemeine Pädagogik) oder eine Einführung in einen relevanten Theoriebereich der Psychologie (z.B. Lerntheorie, Pädagogische Psychologie).
Leistungsnachweis: 4 unbenotete Einzelleistungen.
Angebotsturnus: Die Pflichtveranstaltungen werden mit Ausnahme der "Einführung in die Forschungsmethoden" jeweils nur im Sommersemster angeboten. Die "Einführung in die Forschungsmethoden" erfolgt jeweils nur im Wintersemester. Wahlpflichtveranstaltungen werden nach Möglichkeit in jedem Semester angeboten.

Erziehungswissenschaft: Fallstudienmodul

Das Fallstudienmodul baut im Profilstudium auf dem Grundlegungsmodul auf. Es erstreckt sich über zwei Semester. Sein Studium setzt den Abschluss des Einführungsmoduls (fachliche Basis) voraus. Das Fallstudienmodul umfasst insgesamt achtzehn Leistungspunkte und zehn Semesterwochenstunden. Es gliedert sich in den vier Profilen jeweils in vier oder fünf Elemente auf. Zwei Elemente sind in allen vier Profilen vorhanden, nämlich das Element "Fallforschung" und das Element "Fallstudie", das i.d.R. eine Praxisphase einschließt. Das Element "Fallforschung" wird profilübergreifend angeboten, ggf. aber auch durch ein profilspezifisches Angebot ersetzt. Es baut auf dem Element "Einführung in die Forschungsmethoden" im Fachlichen Grundlagenmodul auf. Die forschungsmethodische Auseinandersetzung mit dem Fall, die qualitative und quantitative Forschungsmethoden umfasst, dient insbesondere der Qualifizierung der Studierenden für die Erstellung einer Fallstudie.
Leistungsnachweis: 1 unbenotete Einzelleistung in „Einführung in die Forschungsmethoden II“ sowie 1 benotete Einzelleistung in Form einer Fallstudie.
Angebotsturnus: Das Element "Fallforschung" wird jeweils nur im Sommersemester angeboten. Es sollte am Beginn der Studien im Fallstudienmodul stehen. Die weiteren zwei bzw. drei Elemente des Fallstudienmoduls werden profilspezifisch je unterschiedlich angeboten.

Erziehungswissenschaft: Grundlegungsmodul

Das Grundlegungsmodul gliedert sich in allen vier Profilen jeweils in drei Elemente auf. Jedem Element sind drei Leistungspunkte und zwei Semesterwochenstunden zugeordnet.
Die Elemente werden in jedem der vier Profile anders benannt. Sie sind in ihren Inhalten, Zielen und Lehrformen vom spezifischen Zusammenhang des einzelnen Profils bestimmt. Die Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten und die Wiederholbarkeit von Leistungen werden durch die Fächerspezifischen Bestimmungen für das Fach Erziehungswissenschaft geregelt.
Leistungsnachweis: 1 benotete Einzelleistung in einem der drei Elemente.
Angebotsturnus: Mit Ausnahme des Grundlegungsmoduls im Profil "Umgang mit Heterogenität" kann das Grundlegungsmodul jedes Profils als Ergänzungsmodul in jedem anderen Profil studiert werden.

Erziehungswissenschaft: Ergänzungsmodul

Als Ergänzungsmodul kann das Grundlegungsmodul eines anderen Profils gewählt werden. Ausnahme: Das Grundlegungsmodul des Profils "Umgang mit Heterogenität" kann nicht als Ergänzungsmodul in einem anderen Profil gewählt werden. Im Profil "Umgang mit Heterogenität" kann statt des Grundlegungsmoduls eines anderen Profils auch das Studium der Sonderpädagogik (Modul "Theorie und Geschichte der Heilpädagogik") gewählt werden.
Leistungsnachweis: 1 benotete Einzelleistung in einer der Veranstaltungen.

Erziehungswissenschaft: Thematisches Wahlpflichtmodul

Das thematische Wahlpflichtmodul wird von den Studierenden nach freier Wahl aus im Studienverlauf noch nicht absolvierten Veranstaltungen zusammengestellt.

Masterarbeit

Die Masterarbeit kann in einem der Unterrichtsfächer (auch in einem im Bachelorstudium bereits abgeschlossenen Fach) oder in Erziehungswissenschaft angefertigt werden. Die Masterarbeit hat bei 15 LP in der Regel einen Umfang von 40-45 Seiten.

Aufbaumodul Verhalten/ neuronale Mechanismen

Aufbaumodul Ökologie

Didaktik II

Spezialmodul

Biologische Ergänzung

Projektmodul