Hinweis: Diese Seite bezieht sich auf das Studium nach dem Studienmodell 2002. Informationen zum Studium nach dem neuen Studienmodell ab dem WiSe 2011/2012 finden Sie auf den neuen Informationsseiten. Beachten Sie dabei bitte auch die Informationen zur neuen Studienstruktur. Bereits eingeschriebene Studierende studieren in der Regel weiter nach dem Studienmodell 2002.

Forschungsorientierte Master-Studiengänge

Der Forschungsorientierung der Universität Bielefeld folgend, werden Master-Studiengänge vorwiegend in Gebieten eingerichtet, in denen auch ausgewiesene Forschungsschwerpunkte liegen. Daher ist im Master - anders als bei Bachelor-Studiengängen - die disziplinäre Ausrichtung nur eine Variante neben anderen und wird insbesondere durch interdisziplinär orientierte Angebote erweitert. Das Prinzip, Master-Studiengänge jeweils in Anbindung an Forschungsschwerpunkte von Fakultäten und interdisziplinären Verbünden einzurichten, stärkt die Verknüpfung von Forschung und Lehre.

Das Studienprogramm der Master-Studiengänge soll möglichst flexibel sein und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten je nach Vorbildung und Interesse der Studierenden zulassen. Das Leitbild der Interdisziplinarität wird in der Ausbildung noch sichtbarer als im Bachelor zum Ausdruck gebracht, indem die fachübergreifende Wahl der Module erleichtert und die eigenständige Kombination von Studieninhalten ermöglicht wird. Deshalb wird besonders darauf geachtet, dass in allen Fächern gewisse Rahmenvorgaben bei der Erstellung von Modulen eingehalten werden, insbesondere hinsichtlich thematischer Zuschnitte, des Modulumfangs und der Leistungsanforderungen.

Auch in ihrer - im Vergleich zu Bachelor-Studiengängen - stärkeren Spezialisierung und Forschungsorientierung sind die Master-Studiengänge jedoch nicht starr auf einen bestimmten, womöglich nur an der Universität Bielefeld etablierten Bachelor-Studiengang ausgerichtet. Vielmehr gibt es in allen Master-Studiengängen die Möglichkeit, mit einem verwandten Fach und einem andernorts erworbenen Abschluss Zugang zu finden. Der Übergang zum Master erfolgt weder automatisch, noch schematisch. Für den Übergang zum Master sind Auswahlverfahren und Beratungsgespräche vorgesehen, bei denen nicht oder nicht nur die in Noten festgehaltene formale Qualifikation, sondern auch Interesse und persönliche Eignung der Bewerber Beachtung finden.