Modultitel

  • Sprachverarbeitung

Modultitel (Englisch)

Lehrveranstaltungen des Moduls

  • „Computerlinguistik und Sprachtechnologie“ (Vorlesung)
  • „Repräsentation sprachlichen Wissens“ (Seminar I)
  • „Verfahren der Verarbeitung sprachlichen Wissens“ (Seminar II)

Modulverantwortliche(r)

Lehrinhalte

Die Vorlesung gibt einen Überblick über das Spektrum computerlinguistischer Forschungsrichtungen zwischen theoretischer Computerlinguistik und Angewandter Computerlinguistik. Thematisiert werden: (1) Kernbereiche sowie Forschungen an den Grenzen benachbarter Disziplinen (Teilbereiche der Kernlinguistik, Texttechnologie, Kommunikationsanalyse, Psycholinguistik, Informatik); (2) (netzbasierte) Ressourcen; (3) Anwendungssysteme. Das Seminar I führt in die formalen Repräsentationsmethoden ein der Kerngebiete Morphologie, Syntax und Semantik. Zu lösende Repräsentationsprobleme beziehen sich auf das Deutsche sowie auf andere Sprachen.
Das Seminar II führt in Verarbeitungsverfahren (Parsing, Generierung) der Kerngebiete ein sowie in Techniken, Strategien und Architekturen integrierter Verarbeitung (wie Syntax-Semantik-Verarbeitung bzw. Kopplung von Parsing und Generierung).

Kompetenzen

Die Studierenden sollen in eine Sicht auf natürliche Sprache eingeführt werden, in der Computer sprachliche und auch multimodale Dokumente jeglicher Art verarbeiten oder als künstliche Agenten mit Sprache 'autonom' umgehen können. Die in steigendem Maße verfügbaren digitalisierten Informationen und sprachlichen Ressourcen erfordern hochentwickelte Sprachverarbeitungsverfahren.
Die Seminare sind aufeinander bezogen; Repräsentationsprobleme und Lösungsverfahren sowie Verarbeitungsprobleme und Lösungsverfahren sind jeweils auf ein Kerngebiet bezogen, und durch die jeweiligen Übungen können die Studierenden theoretische Analysen selbständig mit Lösungswegen verbinden.

Anzahl Einzelleistungen (benotet und unbenotet)

  • eine benotete oder unbenotete Einzelleistung
    (von den Modulen Künstliche Intelligenz und Sprachverarbeitung ist nur eines benotet zu erwerben)

Prüfungsformen

  • Lösen der Übungsaufgaben, mindestens 50% der Maximalpunktzahl (unbenotet)
  • mündliche Prüfung oder Projektarbeit (benotet)

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

  • bewertete Übungsaufgaben zu den jeweiligen Themenblöcken der beiden Seminare, zu erreichen sind mindestens 50% der Maximalpunktzahl;
  • mündliche Prüfung oder Projektarbeit mit Benotung

Arbeitsaufwand und Leistungspunkte

Vorlesung:
Nachbereitung der Vorlesung:
Vorbereitung der Kursmaterialien:
80h = 3 LP

2 SWS x 16 Wochen
1h/Woche x 16 Wochen
2h/Woche x 16 Wochen
= 32h
= 16h
= 32h

Seminar 1:
Vorbereitung der Themenblöcke:
Nachbereitung der Themenblöcke:
mit Übungen:
104h = 3,5 LP

2 SWS x 16 Wochen
1,5h/Woche x 16 Wochen
3h/Woche x 16 Wochen
= 32h
= 24h
= 48h

Seminar 2:
Vorbereitung der Themenblöcke:
Nachbereitung der Themenblöcke:
mit Übungen:
104h = 3,5 LP

2 SWS x 16 Wochen
1,5h/Woche x 16 Wochen
3h/Woche x 16 Wochen
= 32h
= 24h
= 48h

Leistungspunkte für das Modul: 10 LP

Teilnahmevoraussetzungen und Vorkenntnisse

keine

Modultyp und Verwendbarkeit

Pflichtmodul für den Bachelorstudiengang

  • Kognitive Informatik

Dauer des Moduls / Angebotsturnus

  • Wintersemester: Vorlesung
  • Sommersemester: Seminar I und II