Modultitel
- Computational Semantics
Modultitel (Englisch)
- Computational Semantics
Lehrveranstaltungen des Moduls
- Seminar Computational Semantics I (SS: 2 SWS)
- Übung (SS: 2 SWS)
- Seminar Computationals Semantics II (WS: 2 SWS)
Modulverantwortliche(r)
Lehrinhalte
Komputationelle Semantik beschäftigt sich mit der automatischen Interpretation natürlichsprachlicher Äußerungen. Dies umfasst sowohl die Konstruktion von Bedeutungsrepräsentationen, als auch deren Interpretation in Bezug auf die außersprachliche Welt und ihr Gebrauch in Inferenzmechanismen. Das Modul führt in die formale Semantik natürlicher Sprache ein und vermittelt Grundlagen für deren Implementierung. Mögliche Schwerpunkte sind die Behandlung von Quantoren und Anaphern. Weiterführende Themen können außerdem die Rolle von Äußerungen als kommunikative Handlungen und die Modellierung des Informationsaustauschs unter Diskursteilnehmern betreffen.
Kompetenzen
Das Modul vermittelt sowohl Hintergründe in formaler Semantik als auch Grundlagen für deren Implementierung. Damti wird den Studierenden ermöglicht, eine Verbindung zwischen linguistischen Phänomenen, ihrer theoretischen Behandlung und auch deren Implementierung herzustellen. In den Übungen soll der Schritt von der Theorie zur Implementierung selber nachvollzogen werden.
Literatur
- Jan van Eijck & Christina Unger: Computational Semantics with Functional Programming. Cambridge University Press, to appear.
http://homepages.cwi.nl/~jve/cs/ - Patrick Blackburn & Johan Bos: Representation and Inference for Natural Language. A First Course in Computational Semantics. CSLI, 2005.
http://homepages.inf.ed.ac.uk/jbos/comsem/
Anzahl Einzelleistungen (benotet und unbenotet)
zwei unbenotete Einzelleistungen (Übungen, Seminar II) oder eine benotete (Seminar II) und eine unbenotete (Übungen) Einzelleistung
Prüfungsformen
- aktive Teilnahme an Seminar I
- Portfolio aus Übungsaufgaben, die veranstaltungsbegleitend zu Seminar I gestellt werden (wöchentliche Ausgabe, indivduelles Lösen der Aufgaben, Bestehensgrenze 50% der erzielbaren Punkte)
- erfolgreiches Absolvieren von Seminar II durch eine Hausarbeit oder ein Projekt
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten
Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben (3 LP) und erfolgreiches Absolvieren beider Seminare (Seminar I: 2 LP, Seminar II: 5 LP durch Hausarbeit oder Projekt) ergeben 10 LP.
Arbeitsaufwand und Leistungspunkte
| Seminar I (Präsenz): Übungen (Präsenz): Vor-/Nachbereitung Seminar I: Vorbereitung der Übungen: Seminar II (Präsenz): Vor-/Nachbereitung Seminar II: Vorbereitung Einzelleistung Seminar II: gesamt: 300h = 10 LP |
2 SWS x 16 Wochen 2 SWS x 16 Wochen 2h/Woche x 16 Wochen 3h/Woche x 16 Wochen 2 SWS x 16 Wochen 2h/Woche x 16 Wochen |
= ca. 30h = ca. 30h = ca. 30h = ca. 50h = ca. 30h = ca. 30h = ca. 100h |
Teilnahmevoraussetzungen und Vorkenntnisse
Das Modul richtet sich sowohl an Studierende der Informatik, die an der Anwendung komputationeller Mittel in der Linguistik interessiert sind, als auch an Studierende der Lingustik, die sich für die Implementierung ihrer Ideen interessieren.
Folgende Vorkenntnisse sind hilfreich (aber nicht zwingend notwendig):
- Grundkenntnisse in Prädikatenlogik und Lambdakalkül
- Grundkenntnisse Programmierung
Modultyp und Verwendbarkeit
Wahlpflichtmodul für die Masterstudiengänge
- Naturwissenschaftliche Informatik (Vertiefung Informatik)
- Intelligente Systeme (Vertiefung Intelligente Systeme)
- Linguistik: Kommunikation, Kognition und Sprachtechnologie
Dauer des Moduls / Angebotsturnus
jährlich
Dauer: zwei Semester (Sommersemester: Seminar I, Übung; Wintersemester: Seminar II)


